PhotoView

Nativ · macOS & Windows

Deine Fotos,
endlich zu Hause.

PhotoView macht aus einem Ordner auf deiner Festplatte eine schnelle Zeitleiste wie in der Fotos-App von iOS – mit Tags, Duplikatsuche und WLAN-Freigabe per QR-Code, die dieselbe Mediathek auf dein Handy bringt. Keine Cloud, kein Konto, kein Sync.

Mediathek
getestet mit bis zu 100.000 Objekten
Formate
HEIC · AVIF · JPEG · MP4
Fußabdruck
ein versteckter Ordner .photoview/
Netzwerk
null ausgehende Verbindungen
PhotoView-Zeitleiste mit Fotos, nach Monaten gruppiert

Die Oberfläche

Scrollen wie durch Erinnerungen.

Zoome mit zwei Fingern von einer Wand aus all deinen Fotos bis hinunter zu einem einzigen Tag. Gruppiere nach Jahren, Monaten oder Tagen. Wähle ein beliebiges Bild und öffne den Betrachter – EXIF, Aufnahmeort und der Rest der Serie sind nur einen Wisch entfernt.

PhotoView-Betrachter im Vollbild mit Navigationspfeilen und Symbolleiste

01 · Zoom

Von einer Wand aus Jahren bis zu einem Bild.

Ein stufenloser Zoomregler in der Symbolleiste bewegt das Raster zwischen Tagen, Monaten und Jahren. Die Jahresauswahl bringt dich mit einem Klick zu einem bestimmten Jahr.

02 · EXIF & Dateipfad

Jedes Bild im Kontext.

Kamera, Objektiv, Einstellungen, GPS-Koordinaten und der vollständige Pfad auf der Festplatte – alles kopierbar, und „Im Finder zeigen“ ist nur einen Tastendruck entfernt.

03 · Tags, Filter, Auswahl

Hundert auswählen, einmal taggen.

Mit Umschalt einen Bereich auswählen, mit cmd einzelne Bilder, dann ein Tag vergeben – oder alles in den Papierkorb legen. Ein Rechtsklick auf eine Kachel bietet dieselben Aktionen.

Was drinsteckt

Für Ordner gebaut, nicht für Dienste.

PhotoView verschiebt deine Dateien nie, benennt sie nie um und lädt sie nie hoch. Vorschaubilder, Aufnahmedaten, Tags, Duplikatgruppen: Alles, was du siehst, wird lokal berechnet und in einem einzigen versteckten Ordner neben deinen Fotos gespeichert.

Alles lokal

Deine Dateien verlassen nie deine Festplatte.

Kein Konto. Kein Sync. Keine Telemetrie. Mediathek, Vorschaubilder und Index liegen in .photoview/ in dem Ordner, den du ausgewählt hast – schließ die externe Festplatte an einen beliebigen Rechner an und mach genau dort weiter, wo du aufgehört hast.

~/Pictures/Family/
├── 2024-summer/
├── 2025-lisbon/
└── .photoview/
├── index.db
├── thumbs/
└── settings.json

Kein ausgehender Netzwerkverkehr. Nachprüfbar mit Little Snitch.

Zwei Ansichten

Nach Datum oder nach Ordner.

Die Ansicht „Datum“ richtet sich nach dem Moment, in dem jedes Foto entstanden ist – mit den Zoomstufen Tage, Monate und Jahre. Die Ansicht „Ordner“ hält sich an deine eigene Ordnung.

DatumOrdner

Tags

Ein Etikett, das der Datei folgt.

Mehrere auswählen, auf „Tag“ klicken, Namen vergeben. Nach Tags filtern kannst du in der Symbolleiste oder per Rechtsklick.

  • #Family
  • #Travel
  • #Keepers
  • #To edit
  • #Lisbon-25

Formate

HEIC, AVIF & die üblichen Verdächtigen.

JPEG, PNG, GIF, WebP, HEIC/HEIF, AVIF, MP4, MOV. RAW kommt mit v1.1.

  • HEIC
  • AVIF
  • JPEG
  • PNG
  • WebP
  • GIF
  • MP4
  • MOV

Plattformübergreifend

Mac & Windows.

Universal Binary für Apple Silicon. Installation mit einem Klick unter Windows. Linux folgt.

Leistung

Bis auf die Zeile virtualisiert.

Vorschaubilder werden von sharp in einem Worker-Pool als WebP kodiert. Das Raster rendert nur, was sichtbar ist – so scrollen 100.000 Objekte wie 100.

Betrachter

Filmstreifen, Infobereich, Video.

Mit den Pfeiltasten blättern. I öffnet EXIF. F blendet den Filmstreifen ein und aus. MP4 und MOV laufen direkt im Betrachter.

Mehrfachauswahl

Hundert markieren, alle erledigen.

Halte Umschalt für einen Bereich, cmd für einzelne Bilder. Dann taggst, teilst oder entsorgst du die ganze Auswahl mit einem Tastendruck – der Rechtsklick funktioniert überall, bei einem Bild genauso wie bei tausend.

PhotoView-Raster im Auswahlmodus mit Kontrollkästchen auf den Kacheln

Per WLAN teilen

Deine Mediathek auf jedem Gerät im WLAN.

Klicke auf „Teilen“, scanne den QR-Code mit deinem Handy, und dieselbe Zeitleiste öffnet sich in einem Browser-Tab – nur zum Ansehen und nur in deinem lokalen Netzwerk. Keine Cloud, kein Konto, kein Upload. Der Server stoppt, sobald du den Dialog schließt.

  • QR-Code oder Kurz-URL — Kamera draufhalten oder die Adresse in einen beliebigen Browser im selben Netzwerk eingeben.

  • Nur ansehen — Gäste können stöbern und Fotos ansehen, aber nie Originale löschen, umbenennen oder herunterladen.

  • Fürs Handy optimiert — ein eigenes Handy-Layout mit derselben Gruppierung nach Datum und Vollbild-Betrachter.

  • Endet mit dem Fenster — das Schließen des Dialogs beendet den Server. Nichts bleibt zurück.

PhotoView-Dialog „Per WLAN teilen“ mit QR-Code

Platz schaffen

Finde vergessene Duplikate.

PhotoView durchsucht deine Mediathek in zwei Durchgängen: exakte Treffer per SHA-256 und ein wahrnehmungsbasierter Hash für Beinahe-Duplikate – dasselbe Foto in verschiedenen Auflösungen, der Screenshot vom Screenshot, der Export, den du zu löschen vergessen hast.

  • Exakt — byte-identische Dateien über Ordner und Laufwerke hinweg.

  • Visuell — pHash gruppiert 1:1-Skalierungen, Zuschnitte und erneute Exporte.

  • Sicher ab Werk — du prüfst jede Gruppe, bevor irgendetwas verschoben oder in den Papierkorb gelegt wird.

  • Wiederherstellbar — Gelöschtes landet immer im Papierkorb des Systems, nie daran vorbei.

Duplikate-Ansicht von PhotoView mit Gruppen exakter Treffer und KEEP/TRASH-Schaltflächen

14,2 GB

im Schnitt zurückgewonnen bei einer Mediathek mit 50.000 Fotos

Kostenlos

Probier es mit deinen Fotos.

Wähle in PhotoView einen Ordner und lass die Indexierung einmal durchlaufen. Bei den meisten Mediatheken scrollst du nach weniger als zwei Minuten durch deine Zeitleiste.

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macOS · Apple Silicon11+ · M1/M2/M3
macOS · Intel11+ · x64

PhotoView ist kostenlos, wir verkaufen nichts, und Apples Notarisierung kostet 99 US-Dollar im Jahr – deshalb haben wir dafür bisher nicht bezahlt. macOS warnt also, wenn du die App zum ersten Mal öffnest. Erlaube sie einmalig nur für diese App – die Sicherheitsfunktionen musst du dafür nicht systemweit abschalten.

  1. 01Ziehe PhotoView.app in den Ordner „Programme“ und doppelklicke dann einmal darauf. macOS zeigt eine Warnung – schließe den Dialog.
  2. 02Wähle Apple-Menü → Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit, scrolle nach unten und klicke neben PhotoView auf „Dennoch öffnen“.
  3. 03Bestätige die Rückfrage. macOS merkt sich die Ausnahme, und jeder weitere Start läuft ganz normal.

„Dennoch öffnen“ wird nur etwa eine Stunde lang nach dem blockierten Startversuch angezeigt.

Windows10 / 11 · x64
LinuxAppImage · kommt bald

Noch nicht von Apple notarisiert – macOS warnt eventuell beim ersten Start. Die FAQ zeigt dir die Lösung, sie dauert eine Minute. SHA-256-Prüfsummen findest du auf der Release-Seite.

Fragen

Das Kleingedruckte.

Was Leute fragen, bevor sie neue Software an eine Fotosammlung lassen, die sie über zehn Jahre aufgebaut haben.

  • Nein. PhotoView greift auf deine Fotodateien ausschließlich lesend zu. Geschrieben wird nur ein versteckter Ordner .photoview/ in dem Ordner, den du auswählst – darin liegen der Index, die Vorschaubilder und deine Einstellungen.

  • Weil der Index direkt neben deinen Fotos liegt, kannst du den ganzen Ordner verschieben (oder auf einen anderen Rechner kopieren), und PhotoView öffnet ihn genau wie vorher. Kein erneuter Import.

  • Nichts. Keine Telemetrie, keine Analytics, kein Cloud-Sync, keine Aufrufe von KI-Diensten. Überprüft mit Little Snitch und Firewall-Regeln für ausgehenden Verkehr. Die einzige Netzwerkaktivität ist die einmalige Suche nach Updates, und die kannst du abschalten.

  • HEIC, HEIF und AVIF werden unter macOS und Windows nativ dekodiert. Alle unterstützten Formate: JPEG, PNG, GIF, WebP, HEIC/HEIF, AVIF, MP4, MOV. RAW (CR3, ARW, NEF, DNG) steht für v1.1 auf der Roadmap.

  • PhotoView startet einen winzigen HTTP-Server, der nur in deinem lokalen Netzwerk erreichbar ist, erzeugt einen QR-Code mit der URL und liefert eine browseroptimierte Ansicht derselben Zeitleiste aus – nur zum Ansehen. Jeder im selben WLAN kann den Code scannen; aus dem Internet ist nichts erreichbar. Der Server stoppt, sobald du den Dialog schließt.

  • Nein. Die Freigabe ist strikt nur zum Ansehen – Gäste können stöbern und Fotos ansehen, aber keine Originaldateien löschen, umbenennen, taggen oder herunterladen.

  • Ausgelegt ist PhotoView auf 10.000–100.000 Objekte, da läuft alles bequem. Die Indexierung arbeitet im Streaming-Verfahren, größere Mediatheken funktionieren also auch – der erste Durchlauf dauert nur länger.

  • Vorerst nichts. Später planen wir einen einmaligen Kauf, bei dem alle künftigen Updates für die gekaufte Version enthalten sind. Kein Abo.

  • PhotoView ist kostenlos, wir verkaufen nichts, und Apples Notarisierungsdienst kostet 99 US-Dollar im Jahr – deshalb haben wir dafür bisher nicht bezahlt. Darum warnt macOS beim allerersten Start. Die vorgesehene Lösung für einzelne Apps dauert etwa eine Minute: 1) Ziehe PhotoView.app in den Ordner „Programme“ und doppelklicke einmal darauf – schließe die Warnung, sobald sie erscheint. 2) Wähle Apple-Menü → Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit, scrolle nach unten und klicke neben PhotoView auf „Dennoch öffnen“. 3) Bestätige die Rückfrage. macOS merkt sich die Ausnahme, und jeder weitere Start läuft ganz normal. „Dennoch öffnen“ wird nur etwa eine Stunde lang nach dem blockierten Versuch angezeigt, also erledige das direkt nach Schritt 1. Schalte Gatekeeper nicht global ab – gib stattdessen einzelne Apps frei.